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Haben wir nicht alle in unserem Zuhause liebgewonnene Kostbarkeiten aus der Vergangenheit? Wir sollten diese oftmals vergessenen Schätze und Erbstücke ruhig in unseren Alltag einbinden. Durch sie erleben wir auch immer wieder eine kleine Reise in die Vergangenheit.

Seit kurzem haben wir auf unserer Internetseite eine neue Rubrik eröffnet. Wir haben sie RARITÄTEN genannt, weil es eine bunte Mischung eben aus all diesen Dingen ist, die uns Freude machen sollen. Sie stammen aus der Zeit unserer Groß- und Urgroßeltern. Wir finden es wichtig die Vergangenheit zu kennen, um das Neue zu verstehen. Diese Antiquitäten oder Kuriositäten haben wir im Laufe der Jahre mit angekauft, obwohl sie weder in die Kategorie Uhren noch Schmuck passen. Sie gefielen uns einfach oder wir mochten ihre Geschichte. Bisher dienten sie teilweise als Dekoration im Laden. Jetzt haben wir uns dazu entschlossen, Sie an diesen Schätzen teilhaben zu lassen und bieten sie zum Verkauf an.

Wir können diese schönen Dinge immer noch nutzen und gebrauchen, sie zweckentfremden und beispielweise in einer einstigen Zigarettendose Nähgarn, Sicherheitsnadeln oder Visitenkarten aufbewahren

oder uns einfach an ihnen erfreuen, weil sie unser Heim verschönern, wie an einer außergewöhnlichen Vase oder einer aparten Tischdekoration!

Das Heute ist kurzlebig, wir machen uns zu viele Gedanken über das Morgen. Unser Alltag ist oft zu stressig, zu laut und unsere Gebrauchsgegenstände zu kurzlebig, weil die Industrialisierung unserer Zeit und die Werbung uns vorgeben, dass wir ständig Neues brauchen. Gebrauchsgegenstände aus vergangen Tagen sind vielleicht nicht immer praktischer, aber auf jeden Fall um einiges charmanter als ihre zeitgenössischen Pendants der Gegenwart. Wir können sie in unseren Alltag integrieren. Sie sind entweder zur täglichen Verwendung vorgesehen,

 

wie diese „Reise“uhr von Jaeger LeCoultre. Sie ist zuverlässig wie ein Mobiltelefon, aber um einiges attraktiver. Genau wie das Meissener Teeservice. Den Unterschied wird man merken, wenn man einmal Tee aus feinstem Porzellan getrunken hat.

 

Einen bestimmten Zweck haben Hilfsmittel damals wie heute erfüllt, um uns das Leben zu erleichtern. Diese Lorgnette wird sicherlich nicht mehr als Sehhilfe genutzt werden, aber hübsch anzusehen ist diese französische Stielbrille allemal.

 

Können wir antike Gegenstände in unseres Alltag integrieren oder machen sie uns einfach nur Freude? Im besten Falle trifft beides zu.

Die meisten unserer gesammelten Einzelstücke haben wir noch nicht veröffentlicht. In unserer Schatztruhe befinden sich noch einige Seltenheiten. Das ein oder andere könnte auch ein Sammlerherz höherschlagen lassen. Wer sich z.B. für Raum-, Luft- und Schifffahrt interessiert, könnte bei uns fündig werden. Vom Kosmonauten Anzug mit Helm, bis zum Originalcockpit der Messerschmitt Me 109 aus dem 2. Weltkrieg ist alles dabei.

Ein besonders schönes Beispiel für außergewöhnliche Raritäten mit Geschichte möchten wir hier zeigen:

Es handelt sich um eine Schnupftabaksdose, die im 18. Jahrhundert in Frankreich angefertigt wurde und aus 18 Karat Gold besteht. Der Deckel wird von feinster Emailmalerei verziert. Das Motiv zeigt den malerischen Blick auf den Landschaftspark des Schlosses Woronzow an der Südküste der Insel Krim.

           

Quellen: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28254639 und https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28254641

Das Schloss ließ der Offizier und Politiker Fürst Michail Semjonowitsch Woronzow im Jahr 1828 als Residenz erbauen. Geboren wurde der Fürst 1782 in St. Petersburg und verstarb 74-jährig am 6. November (julianischer Kalender) in Odessa. Als Vizekönig des Kaukasus und Generalgouverneur von Neurussland und Bessarabien machte er vor allem durch seinen Liberalismus von sich reden, der Südrussland und den Südkaukasus modernisieren sollte.

                 

Quelle: https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=9000407

Wahrscheinlich stammt die Dose aus dem Besitz des Fürsten. Anlässlich seines Todes wurde sie vermutlich an einen Freund der Familie oder einen nahen Verwandten übergeben. Damals war es in höheren Kreisen üblich, zum Gedenken an einen Verstorbenen kleine Andenken zu verschenken. Für Herren waren diese Gaben oftmals in Form einer Tabatiere.

Die Gravur auf der Innenseite des Deckels lautet: „In memorié du Prince Michel Woronzow, le 6 Novembre 1856“

Autor: Tanja Molina

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